Dipl.Ing. Tschirschwitz

Auch im Gutachten des Herrn Dipl.Ing. Tschirschwitz wurden keine Spuren und Beweise berücksichtigt.

Eigentlich wären diese die Grundlage für ein unparteiisches Gutachten.

 

In den Punkten 1. und 2. vermutet man im ersten Moment, daß hier auf die Beschädigungen eingegangen wird.

 

1. Diese Darstellung der Fahrzeuge wäre wichtig. Was Herr Tschirschwitz tatsächlich dargestellt hat, werde ich bei dem nächsten Bild erklären.

 

2. Das beide Fahrzeuge durch einen Gabelstapler angehoben wurden, ist auf allen Fotos der DEKRA von der Fahrzeuguntersuchung zu erkennen.

3."Ansonsten wurden im Unterbodenbereich des Fahrzeuges keine tiefergehenden Schürfungen festgestellt".

Also hat der Renault keine Kratzspuren auf der Fahrbahn verursacht. Entgegen der Behauptungen aller "Sachverständigen".

Herr Tschirschwitz zeichnete in seiner Darstellung falsche korrespondierende Linien zwischen den Fahrzeugen und die falsche Position der Tür des Renault ein und stellte die Beschädigungen falsch dar.

Rot habe ich die tatsächlichen korrespondierenden Linien eingezeichnet. Er stellte selbst dar, daß die Fahrertüren sich an den Vorderkanten verhakten, aber hat daraus nicht die richtigen Schlüsse gezogen.

Wer hat diese Person zu einem Gutachter gemacht?

Die Fahrertüren können sich nur verhaken, wenn beide Fahrzeuge sich parallel zueinander bewegen. Das kann jeder Leser selbst auf einem Parkplatz überprüfen.

Ich möchte hier nicht bei dem Grundwissen über das Aussehen von Fahrzeugen anfangen. Wo sich die angegebenen Fahrzeugtüren befinden, müßte jeder wissen.

Auf die Kollisionspunkte der Türen ist Herr Tschirschwitz bis zum heutigen Tag nicht eingegangen.

Die tatsächlichen rot durch mich eingezeichneten Linien verlaufen nicht parallel zur Fahrbahn. Diese Kollisionspunkte am Renault sind Tiefer zur Fahrbahn als die Verursacherteile am KIA Sportage in Fahrstellung.

Das bedeutet, der KIA befand sich zum Kollisionszeitpunkt in einer extremen Schräglage nach links. Er ist aufgrund des fehlenden Querstabilisators beim Ausweichmanöver nach links gegen den Renault Clio gekippt, bei gleichzeitigen einferdern des linken Vorderrades.

Dieses Bild des Clio habe ich gespiegelt, um es mit der Darstellung des Herrn Tschirschwitz zu vergleichen.

Die Kollisionsmarken an der Tür sind gut zu erkennen. Die obere rote Linie markiert die vordere obere Ecke der Fahrertür in der Endstellung und der Stelle, an der sich die Tür im eingebauten Zustand befindet. Die Tür wurde in diesem Bereich nicht nach oben verschoben, aber die Tür wurde gestaucht. Das Dach des Clio wurde durch die nach hinten verschobene B-Säule nach unten gezogen.

Aus diesem Grund ist die Richtung der Kratzspuren am Schweller des Renault von vorn unten nach hinten oben. Dabei ist der KIA wieder zürück in die Fahrstellung gekippt. Wobei sich die Radnabe des Vorderrades nach oben bewegt (sie steht beim KIA seitlich über die Kontur des Fahrzeuges hinaus, also außerhalb des Rades).

Hier widerspricht sich Herr Tschirschwitz wieder einmal selbst. In dieser Kollisionsdarstellung verhaken sich die Fahrzeugtüren nicht. Der KIA würde mit der vorderen linken Fahrzeugecke die Tür des Renault vor sich her schieben, ohne daß die Fahrertüren sich verhaken können. Jedem Leser, der die Schule besucht hat, müsste der Energieerhaltungssatz bekannt sein. Bezogen auf die kinetische Energie eines Fahrzeuges bedeutet dieser Satz. Die kinetische Energie des Renault Clio kann nicht auf einem Punkt durch einen Aufprall von der Seite vernichtet werden. Der Schwerpunkt folgt immer der urspünglichen Kraftrichtung, unabhänging von einer möglichen Drehbewegung um den Schwerpunkt.

Das bedeutet: Der Clio würde sich bei diesem angegebenen Crash mindestens 12,5 Meter weiter in seiner ursprünglichen Kraftrichtung bewegen und sich nach links drehen. Wenn der KIA in Fahrtrichtung hinter dem Schwerpunkt auf den Renault trifft.

Wenn der KIA vor dem Schwerpunkt des Renault auf das Fahrzeug trifft, wird die Bewegungsrichtung des Renault nur abgelenkt.

Warum mindestens 12,5 Meter: Weil der Bremsweg bei ca. 50 km/h bei einer Vollbremsung 12,5 Meter beträgt. Wenn man dem Clio eine Geschwindigkeit von 50 km/h unterstellt. Wenn man dem Clio eine noch höhere Geschwindigkeit unterstellt, verlängert sich der Bremsweg entsprechend. 

Bei einer Querbewegung des Renault entsteht eine Bremsverzögerung wie mit blockierten Rädern, aber die Bremsverzögerung mit blockierten Rädern ist immer geringer als eine Bremsung bei der die Bremsen die Energie des Fahrzeuges in Wärme umwandeln (Energieerhaltungssatz).

Es wurde aber angegeben, dass die Fahrbahn naß war, also wie in der Fahrschule gelernt ca. 50% Verlängerung des Bremsweges.

Man muß außerdem bedenken, daß bei dieser Darstellung der Kollision durch den Sachverständigen der Renault mit der linken vorderen Ecke gegen den KIA schlägt und durch das Profil des KIA durchschwenkt.

Dabei wäre die linke Ecke des Renault Clio beschädigt.

Tatsächlich ist die linke Stoßstangenecke des Renault vollkommem unbeschädigt. Dieses Fahrzeug kann besichtigt werden.

Die Darstellung der Kollision des Herrn Dipl.Ing. Tschirschwitz und des Herrn Dipl.Ing. Walter passt auf keiner Kante und widerspricht sich selbst.

Dieser Herren haben nur ein Ziel, den KIA-Fahrer zu schützen.

Es ist schon Interessant, mit welchen Tricks diese sogenannten Sachverständigen arbeiten.

Herr Walter von der DEKRA rechnete mit einer Bremsverzögerung von 500 % bei dem linken Vorderrad des KIA Sportage um die Drehbewegung des KIA zurecht zu zaubern.

Das habe ich bei der Staatsanwaltschaft bemängelt, denn eine solche Bremsverzögerung ist technisch nicht möglich, abhängig von Profiltiefe, Gummimischung und Fahrbahnbelag (naß,trocken) bewegt sich dieser Haftreibungsbeiwert immer erheblich unter 100%.

Außerdem kann dieses Rad durch den Bruch des unteren Schwenklagers keine Brems-, Antriebs-, Seitenführung- und Stützkräfte übertragen. 

Also 0,0000 % Bremskraft.

Dann macht dieser Sachverständige aus einer Einzelradvorderradaufhängung mit Schraubenfeder, bei der sich die Feder mit Stoßdämpfer über eine Gabel auf dem unteren Querlenker abstützt, ein McPherson-Federbein.

Bei dem McPherson-Federbein kann das Rad weiterhin Stützkräfte auf die Fahrbahn und zum Teil Bremskräfte übertragen.

Wenn der Leser eines solchen Gutachten die Fahrzeugtechnik nicht kennt, kann der Leser betrogen werden.

Das nennt man dann, unparteiisches Gutachten in einem Rechtsstaat.

Der weitere Teil dieser Schadensbeschreibung passt überhaupt nicht zum McPherson-Federbein, hier hat der Sachverständige die Beschädigung richtig beschrieben, aber er geht in seinem Gutachten nicht darauf ein.

Der letzte Satz: "Das das Rad fehlgestellt werden konnte und neben den Seitenkräften auch die entsprechende Vertikallast des Fahrzeuges nicht mehr aufnehmen konnte".

Hat sich Herr Tschirschwitz selbst widersprochen und das Gutachten des DEKRA-Sachverständigen widerlegt.

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© Hartmut Menzel