Dipl.Ing.Ulfried Walter /DEKRA 3

 

 

 

1: Für diese Aussage zum KIA gibt es nicht einen Beweis, keine Zeugen und keine Spuren. Solche Unterstel-lungen gehören nicht in ein Gutach-ten.

 

 

2: Auch für die hier angege-bene Bewegung des KIA gibt es nicht einen Beweis oder technische Erklärung.

Die Endbewegung des KIA werde ich im folgenden Video mit einem kleinen Experiment darstellen.

 

3: "Infolge der Kollision ohne weitere Bewegung an der Kollisionsstelle gedreht"

Nach dem Energieerhaltungssatz kann Energie nicht aus dem Nichts gewonnen werden und sich nicht in Nichts auflösen, sie kann nur umgewandelt werden.

Das bedeutet für die Bewegung eines Fahrzeuges. Das Fahrzeug kann nicht auf einem Punkt zum stehen kommen.

Die Energie muß durch die Bremsen und Reifen in Wärme umbewandelt werden oder das Fahrzeug muß Arbeit verrichten (das deformieren der Karosse oder ein Hindernis bewegen oder zerstören.

Am Clio wurde das Fahrwerk nicht beschädigt, dadurch war ein verursachen der Kratzspur durch den Clio auf der Fahrbahn nicht möglich.

Dieses Fahrzeug kann man noch besichtigen.

4: Hier verweist der Ersteller auf das Programm PC Crash um eine wissenschaftliche Untersuchung vorzugaukeln.

Die letzte Bewegung des KIA

Wie schon angegeben, soll hier der Eindruck erweckt werden, daß diese Zeichnung vom Simulationsprogramm PC-Crash erstellt wurde.

 

Das ist falsch, dieses PC- Programm verwendet realistische Darstellungen der Fahrzeuge aus seiner Datenbank. Diese habe ich im unteren rot markierten Bereich in diese Zeichnung eingefügt.

 

Die Darstellungen in dem angeblichen Computerausdruck wurden durch Herrn Dipl.Ing.Walter gezeichnet.

 

Das hat einen Grund: Herr Dipl.Ing.Walter wollte eine bestimmte Bewegung der Fahrzeuge darstellen.

Dazu benötigte er aber eine andere Schwerpunktlage beim Renault Clio.

Diese ist aber mit den Fahrzeugen aus der Datenbank nicht möglich. 

 

Die mit 2 und 5 markierten Punkte sind die Kratzspuren auf den Fahrbahnen.

Der Sachverständige zeichnete hier die Fahrzeuge mit den Drehbewegungen auf den Bereich der Kratzspuren. Die Bewegungsrichtung der Fahrzeuge passt aber nicht zu den Richtungen der Katzspuren.

 

Spuren mit 2 markiert sollen vom Renault stammen.

Dazu müßte sich der Verursacher der Kratzspuren zwischen den Rädern an der Bodengruppe befinden. Die Bodengruppe ist aber unbeschädigt und es ragt kein Bauteil nach unten, welches eine derartige Spur verursachen kann.

Dieses Fahrzeug steht noch in Senftenberg.

Wenn der Sachverständige eine derartige Behauptung in das Gutachten einfügt, muß er auch den Verursacher der Kratzspuren genau bestimmen.

Das gehört in ein Gutachten

Das hat aber keiner dieser Gutachter getan.

 

Die Kratzspuren wurden durch den DEKRA-Sachverständigen extrem ungenau eingezeichnet.

 

Die rechte Kratzspur, im oberen Bild mit 5 markiert, soll der KIA in dieser Fahrtrichtung verursacht haben.

Auf dem folgenden Bild sieht man die Richtung dieser Kratzspur.

Dabei verläuft diese Kratzspur schräg zur Bewegungsrichtung des Fahrzeuges.

 

Bitte etwas logisch denken, auch wenn es schwer fällt. Wenn der KIA die Kratzspur in dieser Bewegungsrichtung direkt vor der angeblichen Kollisionsstelle hinterlassen hat, dann muß das Schwenklager des KIA vor der Kollisionstelle gebrochen sein und auf die Fahrbahn aufgesetzt haben. 

Das wäre wohl zuviel des Guten.  

Das der schwere KIA (1460 kg ) bei der Kollision mit dem Clio (950 kg) auf einem Punkt zum stehen kommt ist nach dem Energieerhaltungssatz unmöglich.

Die Energie eines Fahrzeuge setzt sich aus Geschwindigkeit und Masse zusammen.

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© Hartmut Menzel