Dipl.Ing.Ulfried Walter /DEKRA 4

Das ist die tatsächliche Richtung der Kratzspur auf der Sperrline.

Dieses Foto wurde durch den Sachverständigen selbst angefertigt und zeigt die Richtung der Kratzspur.

In dieser Richtung bewegte sich der Verursacher, also das gebrochene Schwenklager am Ende des Querlenkers, aber bei der im Video angegebenen Rückwärtsbewegung des KIA.

 

Das bedeutet: Die Kollision ereignete sich viel weiter in Richtung der Ausfahrt zu Carl-Thieme-Straße auf der Fahrbahn unserer Tochter. In diesem Bereich haben wir auch Gummiabrieb am Bordstein gefunden. 

 

Mit 1 markiert ist sehr interessant und ein Taschenspielertrick des Sachverständigen.

Um den KIA auf einem Punkt zu stoppen, gibt er hier dem PC-Crash Programm eine Bremskraft des linken Vorderrades von 500%.

Diese Bremse ist noch nicht erfunden und diese Bremse wird es nie geben.

Zur Erklärung: Bei einem Haftreibungsbeiwert von 0,5 zwischen Straße und Reifen ist eine Bremskraft von 50% möglich. Bei einer größeren Bremskraft blockiert das Rad und beginnt zu rutschen.

 

Ich hatte erklärt, dass der Sachverständige eine andere Schwerpunktlage des Renault verwendet hat um die Drehbewegung des Renault zu erklären.

MIt 2 markiert sieht man hier, die Schwerpunktlage des Renault Clio mit 1,24 Meter zur Vorderachse.

Bei dem Radstand von 2,47 Meter des Clio ergibt sich bei dem Abstand des Schwerpunktes zur Vorderachse von 1,24 Meter.

Daß sich der angegebene Schwerpunkt 0,5 cm hinter der Mitte des Clio befindet.

Also im hinteren Teil des Clio. Da sich aber ein Körper immer um seinen Schwerpunkt dreht, würde sich nach dieser Berechnung der Clio um den hinteren Teil des Fahrzeuges drehen und hätte damit ein ganz anderes Drehverhalten als in der Realität.

Denn der Clio hat einen Fronttriebsatz, das bedeutet: Motor, Getriebe, Radantriebe, Kühler mit Kühlflüssigkeit und Batterie befindet sich im Bereich der Vorderachse oder sogar noch vor der Vorderachse. Dadurch liegt der tatsächliche Schwerpunkt im vorderen Teil des Fahrzeuges. 

Diese Seite aus dem DEKRA- Gutachten erweckt im ersten Moment den Eindruck, daß das Programm PC- Crash die Kollision analysiert hat.

Aber; dieses Programm kann diese Kollision nicht darstellen, da dieses Programm nur mit den Fahrzeugen aus der Datenbank des Programms arbeiten kann. Mit handgezeichneten Fahrzeugen kann dieses Programm nicht arbeiten.

 

Diese Angaben links sind nur die Eingaben in das Programm.

Dieses Programm arbeitet mit einem dreidimensionalen Koordinatensystem.

Es werden Startwerte und Endwerte für jeden Teil einer Bewegung eingegeben. Der Wert unter Z= ist ein Wert für die Höhe zu einem festen Bezugspunkt.

Die Werte unter X und Y sind Werte in einem zweidimensionalen Koordinatensystem. Man muß sich das wie ein Schachbrett vorstellen.

 

Zum Beispiel die Bewegung von B3 nach F4.

 

In diesem dargestellten Fall wurde die Bewegung von X=61.9 und Y=-24.26 nach X62.01 und Y=-26.88 dargestellt.

Gleichzeitig wurde eine Drehbewegung um den Schwerpunkt von -51.01° bis 159.34° dargestellt.

 

Man kann theoretisch jede Bewegung eines Gegenstandes darstellen.

Da dieses Programm aber nur Bewegungen darstellt, die technisch und physikalisch möglich sind, erscheint bei Bewegungen, die nicht möglich sind, nur eine Fehlermeldung.

 

Da man kein Fahrzeug auf einem Punkt von z.B. 50 km/h bis zum Stillstand verzögern und in der Gegenrichtung beschleunigen kann, war nur eine Fehlermeldung vom Programm möglich.

 

Deshalb konnte uns bis zum heutigen Tag kein Sachverständiger das Video vorführen, daß dieses Programm nach dem zusammenführen aller einzelnen Bewegungen erstellt. 

 

Ob mit diesem Computerprogramm genau und richtig durch den Sachverständigen gearbeitet wurde, kann man nur übeprüfen, indem man Stück für Stück die Darstellungen mit den vorhandenen Spuren vergleicht.

 

Und genau hier liegt das Problem. 

Der Sachverstandige geht hier von Ausganspositionen der Fahrzeuge aus, für die keine Beweise, Spuren oder Zeugen existieren. Also vollkommen unrealistisch und nicht nachvollziebar.

Alle Positionen der Fahrzeuge vor der Endstellung sind reine Fantasieprodukte des Sachverständigen.

 

Es gibt aber sehr viele Spuren an den Fahrzeugen und am Bordstein, die aber bis zum heutigen Tag nicht berücksichtigt wurden, da sie den Fahrer des KIA als Unfallverursacher belasten.

 

Auf den folgenden Seiten werde ich diese Spuren und die Verursacher auflisten und in die maßstabgerechte Zeichnung einfügen. 

Der größte Irrtum der Leser von Gutachten besteht darin, daß man glaubt "Das Computerprogramm hat die Bewegung der Fahrzeuge berechnet und dadurch den Unfallhergang aufgeklärt".

Tatsächlich stellt das Programm den Unfallverlauf so dar, wie es der Sachverständige in das Programm eingibt.

Nach einer Unterschrift mit dem Zusatz "Dipl.Ing",...... würde kein Leser am Wahrheitsgehalt eines Gutachtens zweifeln. Trotzdem sollte jeder Leser erst einmal seine grauen Zellen aktivieren.

 

Der Gutachter haftet nicht für ein fehlerhaftes Gutachten und die Folgen, denn er ist der Meinung "Ich habe nur ein Gutachten erstellt, der Richter hat das Urteil gesprochen".

Der Richter vertritt die Meinung " Ich folge den Ausführungen des Gutachters".

Es gibt in Deutschland keinen Zuständigen für Reklamationen von Gutachten.

Das ist leider das Problem. 

Eine Krähe hackt der anderen Krähe ein Auge aus. Alle Sachverständigen möchten nur Geld verdienen.  

Betriebswirtschaftlich betrachtet ist diese Rechnung interessant.

 

Der Unfall ereignete sich am 17.November 2009, aber am 26.01.2010 wurde die Rechnung erstellt.

Also, das Gutachten war am 26.01.2010 fertig, danach haben wir es einsehen können.

Nachdem wir ständig bei der Staatsanwaltschaft nachfragten.

 

Was hat dieser Sachverständige vom 17.11.2009 bis 26.01.2010 getan und womit hat er sein Gehalt erarbeitet ???

 

In Teilzeit hat er für dieses Gutachten ca. 3 Tage gearbeitet. (ca.17 Stunden)

In reichlich zwei Monaten 1275,- € erwirtschaftet.

Wieviele Gutachten sind wichtiger als ein Gutachten zu einem Unfall mit einer getöteten Person??????

 

Es git nur eine Erklärung: Der Sachverständige wollte Zeit gewinnen.

 

 

 

DEKRA Stuttgart /Thomas Gut/ Stephan Schlosser

 

Im Mai 2010 reklamierten wir das Gutachten des Herrn Dipl.Ing. Ulfried Walter bei der DEKRA in Stuttgart.

 

Auch die Herren Thomas Gut und Stephan Schlosser stellten sich schützend vor die Arbeit des Gutachters und akzeptierten unsere Beanstandungen nicht.

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© Hartmut Menzel